Liebe Patienten

Wir alle machen uns große Sorgen aufgrund der Corona-Pandemie und viele würden sich gerne testen lassen, sei es aus Sorge um sich selbst oder der Angehörigen oder einfach aus Verantwortungsgefühl, eine unentdeckte Erkrankung an andere weiter zu geben. Da die Testkapazitäten aber noch immer nicht ausreichend für die Gesamtbevölkerung sind, müssen wir uns nach den derzeit gültigen RKI-Kriterien richten.

RKI-Kriterien für die Testungen

  1. Testkapazitäten zur Diagnostik auf SARS-CoV-2-Infektion sollen effizient eingesetzt werden. Es ist nicht vorgesehen und nicht möglich, in der kommenden Herbst-/Wintersaison alle Personen mit ARE-Symptomatik (z.B. nur Schnupfen, Halsschmerzen) auf eine SARS-CoV-2-Infektion zu testen.

  2. Es ist nicht realistisch, alle COVID-19-Erkrankungen in Deutschland durch Testung zu bestätigen.

  3. Eine Nicht-Testungsempfehlung impliziert nicht, dass die Person kein COVID-19 hat.

  4. Das klinische Bild von COVID-19 ist vielfältig UND kann anhand der klinischen Symptome nicht von anderen ARE unterschieden werden, aber es gibt spezifische Symptome, die – wenn sie auftreten – einen hohen Vorhersagewert für eine COVID-19-Erkrankung haben (Störung des Geruchs- und Geschmackssinns).

  5. Alle Personen mit respiratorischen Symptomen können potenziell an COVID-19 erkrankt sein und sollten den empfohlenen Verhaltensregeln folgen (z.B. Selbstisolierung).

  6. Eine Testindikation ist neben der klinischen Symptomatik abhängig von dem Transmissionsgeschehen in dessen Zusammenhang der Fall auftritt, d.h. Faktoren wie die lokale Inzidenz und andere Charakteristika der akuten Ausbruchssituation.

 

 

Patienten, die aufgrund einer bestätigten oder möglichen Infektion mit COVID-19 in häuslicher Qurantäne  sind, bitten wir um Beachtung folgender RKI-Empfehlungen.